DS-Plan veröffentlicht Fachbuch: Green Building – Konzepte für nachhaltige Architektur

09.07.2007

Dass energieeffizientes Bauen für Investoren und Bauherren immer wichtiger wird, zeigt allein schon die Themenbrisanz um Klimawandel, CO2-Emissionen und Energieausweis sowie Diskussionen um Ratings von Green Buildings. Themen, mit denen sich Drees & Sommer schon seit 1990 beschäftigt – lange bevor Green Building zum Trend wurde.
Bereits die Erfahrung bei der Realisierung am Potsdamer Platz bestätigte, dass sich umweltschonende Energiekonzepte immer auch wirtschaftlich rechnen. Mit effizienten Fassaden- und Klimakonzepten lässt sich der Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden bis zu 60 Prozent reduzieren. Dabei entsteht ein Mehraufwand von drei bis sechs Prozent für Planungs- und Baukosten.

In dem neu erschienen Buch „Green Building – Konzepte für nachhaltige Architektur“ bieten die drei Autoren Dr. Michael Bauer, Peter Mösle und Michael Schwarz vom Expertenteam DS-Plan der Drees & Sommer-Gruppe, einen Leitfaden für Bauherren, Architekten, Planern und Gebäudebetreibern. Dieser zeigt anhand von zahlreichen Projekten aus der Praxis neue Wege für ein wirtschaftlich und ökologisch nachhaltiges Vorgehen bei Planung, Bau und Betrieb von Green Buildings auf.

Doch was macht ein Gebäude zu einem Green Building? Die Experten geben mit technischen Lösungen darauf Antworten und nehmen ökologische Gebäude unter die Lupe. Interviews mit Architekten und Bauherren prominenter Bauten zeigen, dass sich Energieeffizienz und eindrucksvolle Architektur nicht widersprechen müssen. Denn innovative Energiekonzepte vereinen ökologische und ökonomische Ansprüche – ein Ansatz, der das Denken bei Drees & Sommer seit vielen Jahren prägt und in den Bereichen Energiemanagements und Energiedesign verankert ist. Bereits bei zahlreichen Großprojekten findet dieses Thema Anwendung. Beim eigenen Bürogebäude von
Drees & Sommer in Stuttgart werden durch ein innovatives Energiekonzept – basierend auf Geothermie – die Anforderungen der Energieeinsparverordnung von 2002 um 44 Prozent unterschritten. Andere realisierte Projekte funktionieren nur über Nachtlüftung, Solarkühlung, hybride Lüftungskonzepte oder die Abwärme aus Industrieprozessen. Die im Buch dargestellten Energiekonzepte dienen als Vorbildcharakter für die Realisierung künftiger Green Buildings. Ebenso enthält die Publikation Vorschläge für eine Bewertung von Green Buildings und dient damit als Diskussionsgrundlage für zukünftige Bewertungskriterien von Green Buildings.