Robert-Bosch-Krankenhaus

Hängende Fassade, flexible Konstruktion

Im Zuge der Um- und Neuplanung des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart sollte auch die Eingangssituation an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Das Architekturbüro Professor Joachim Schürmann und Partner entwarf hierfür ein strukturiertes Ensemble von Zugangsbauwerken.

Bauherr
Robert Bosch GmbH
Architekt
Prof. Joachim Schürmann und Partner, Köln
Projektlaufzeit
2003 – 2005

DS-Plan Leistungen

Fassadentechnik, Tragwerk

Fassade:
Die Treppenhauskonstruktion „Vertikale Spina“ des Robert-Bosch-Krankenhauses ist mit einer allseitigen Isolierverglasung geschlossen. Die komplette Fassade ist als hängende Konstruktion ausgeführt. Das Haupttragelement im Dachbereich ist ein geschweißtes Hohlkastenprofil mit angeschlossenen Kragarmen. Aufgelagert ist der Träger auf einer 34 Meter hohen, nur 45 Zentimeter breiten Stahlbetonwand. Vertikale, an den Kragarmen angehängte Flachstähle tragen das Eigengewicht der Fassade. Dieses Tragwerk ermöglicht die Kompensation der bis zu sieben Zentimeter großen Verformungen der Oberkante der Stahlbetonwand.