GIRA

Gläserne Fassaden für Industrie-Produktionshallen

Bei der Planung der Fassade wurde auf Elemente verzichtet, die nur auf den optischen Effekt zielen. Alle Bestandteile haben wichtige, teils Mehrfachfunktionen.

Bauherr
GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG, Radevormwald
Architekt und Auftraggeber
Ingenhoven Architekten, Düsseldorf

DS-Plan Leistungen

Fassadentechnik, Bauphysik

Die Hauptachsen haben Abstände von 6,50 Meter, die schlanke Pfosten-Riegel-Konstruktion in Stahl Abstände der halben Felder, also 3,25 Meter. Zwischen den Fassaden-Doppelpfosten liegen Lisenen. Die Tragprofile der Fassade sind handelsübliche Stahlhohlprofile 180/60/5,6 Millimeter.

Das Regenwasser wird entlang der Fassade abgeführt. Der Neubau im Werkskomplex liegt auf einer Hügelkuppe, die extremen Windbedingungen ausgesetzt ist. Wir benötigten also einen Sonnenschutz, der windunabhängig konstruiert ist. Beide Probleme löst eine Stahl-/Metall-Lisene, die in jeder Stützenachse zwischen die Deckprofile der angrenzenden Fassadenelemente eingeklemmt ist. Sie verhindert seitlichen Windeingriff in den Sonnenschutz und nimmt die Dachentwässerung auf. Die Übergänge zu geschlossenen Fassadenteilen und zum Dach sind vorderkantenbündig. So ergibt sich eine komplett bündige Fassadenebene; die notwendige Rinne am Dachrand ist unauffällig integriert. Tageslicht dringt bis tief in das Gebäude; was für die Anordnung der Arbeitsplätze und die Flächennutzung von Vorteil ist.

Die Bildrechte der im Artikel verwendeten Fotos liegen bei: © Fotografie H. G. Esch, Hennef, © Ingenhoven und Partner