Centre Socio Culturel

Kulturzentrum, Konferenz- und Veranstaltungssaal

Das „Centre Socio Culturel“ ist derzeit eines der bedeutendsten Bauvorhaben der Stadt Luxemburg. Geplant wurde das Projekt durch das Buero d’ architecture BENG aus Luxemburg, welches die DS-Plan-Ingenieure als Fachberater für Fassadentechnik und -tragwerk hinzuzog.

Bauherr
Stadt Luxembourg
Architekt
Atelier d’Architecture BENG, Luxembourg
Projektlaufzeit
2004 – 2007

DS-Plan Leistungen

Tragwerk, Fassadentechnik

Fassade:
Hängende, raumabschließende, zweifach Isolierglasfassade, zwölf Meter hoch, im Grundriss in den jeweiligen Glasebenen versetzt.

Die „geschuppt“ oder „sägezahnartig“ ausgebildete Süd- und Nordfassade des Centre Socio Culturel ist als hängende Stahl-Glaskonstruktion geplant.

In der Ansicht verläuft auf Höhe der Attika ein circa 18 Meter langer Stahl-Hohlkastenträger, der die kompletten Eigengewichtslasten aus der angehängten Fassade übernimmt. Die Fassadenpfosten, hier als hängende Profile, sind im horizontalen Abstand von circa 1,50 Meter angeordnet. Der Querschnitt der Pfosten ist ein geschweißtes Stahl-Sonderprofil, aus Flachmaterial zusammengesetzt. Am oberen Ende sind die Fassadenpfosten an den Stahlhohlkastenträger angehängt, am unteren Ende gegen die Betonkonstruktion gestützt. Auf die Pfosten und Riegel wird ein Glashaltedichtsystem aufgebracht, welches damit die linienförmigen Auflager für die Isolierglasscheiben bildet.

Zur horizontalen Stabilisierung der Südfassade gegen seitlich wirkende Windkräfte sind auf mittlerer Höhe der Fassade horizontal verlaufende Seile angeordnet, die mit den hängenden Pfosten kraftschlüssig verbunden werden. Die Seile selbst werden am linken und rechten Ende in der Stahlbetonkonstruktion verankert.

Die Bildrechte der im Artikel verwendeten Fotos liegen bei: Fotograf Christof Weber